Erwähnenswert!

Ab und an geschehen Begebenheiten die es Wert sind, besonders erwähnt zu werden. Und gerade die (un-)erwarteten, schönen Überraschungen des Lebens sollen in Erinnerung bleiben...

2020 - FIH - wir sind die Besten!

Soeben ist der neue Leistungsbericht unseres Zuchtverbandes (FIH) erschienen.

Die "Zwischenkalbezeit" - ein gar arg kalter Terminus Technicus für unsere Bemühungen ein möglichst harmonisches und stressfreies Herdenleben zu ermöglichen -  ist eine wichtige Zahl, die alleine durch die Gesundheit der Tiere und durch das Herdenmanagement beeinflusst wird. Sie beschreibt, wie viele Tage, im Durchschnitt der gesamten Herde, eine Mutterkuh für die Geburt zweier aufeinanderfolgender Kälber benötigt. 

Während viele andere Vergleichszahlen des Leistungsberichtes auch maßgeblich durch die Rasse bestimmt werden (Fleckviehtiere sind z.B. nun einmal größer und schwerer als Galloways und haben damit auch höhere Tageszunahmen) ist die Zwischenkalbezeit ein Benchmark, der neben der Genetik und der Rasse auch maßgeblich durch unser Tun und Handeln beeinflusst werden kann.

Und wir haben im Jahr 2020 mit  340 Tagen die beste Zwischenkalbezeit aller FIH Züchter erreicht.

Und darauf sind wir schon etwas stolz!


Weideaustrieb 2021

Heuer haben unsere Tiere lange warten müssen - die Ungeduld bis es endlicha auf die Weide war unerträglich. Sehnsüchtig haben sie rausgesehen und immer wieder gab es Rückschläge - Schnee, Eis, Regen ohne Ende.

Dieses Foto entstand am 8. April...

(25.4.) Aber gestern war es dann soweit! Und die Freude war riesengroß - im wahrsten Sinne des Wortes - und sogar unser Zuchtstier Sagebrush mit seiner Tonne Lebendgewicht hüpfte wie ein Gaisbock...

Waldrappe auf unserer Weide!

25.2.2021: Gestern haben wir aufgrund des phantastischen "Frühlingswetters" so früh wie noch nie mit der Instandsetzung unserer Weidezäune begonnen. Von der Ferne haben wir sie schon öfter auf unseren Weiden ausmachen können. Doch gestern waren wir fast auf Tuchfühlung mit ihnen - die Waldrappe aus dem Almtal.

Offensichtlich fühlen sie sich auf unseren Weiden besonders wohl! Mehr über unsere Waldrappe finden sie hier: Konrad Lorenz Forschungsstelle

20 Jahre Galloway Farm Almtal!

1.12.2020 - Unglaublich - aber es ist tatsächlich 20 Jahre her! Am 1. Dezember 2000 hielten die ersten Galloways Einzug bei uns. Noch voll im Studium, den bisherigen Pächter der Flächen gekündigt und keine praktische Erfahrung in der Mutterkuhhaltung - das war damals die Ausgangslage. Für mich war dieser Tag unvergesslich - einerseits furchtbar aufregend aber auch ziemlich beunruhigend. Stand ich doch am Anfang eines völlig neuen Lebensabschnittes...

Da waren sie nun im dichten Nebel - meine ersten Galloways. Neben dem provisorisch zusammengezimmerten Unterstand gab es Brennholz aber kein Futter und das Wasser musste täglich nachgefüllt werden. Aber für's "Ausmisten" stand immerhin schon eine Mistgabel zur Verfügung... Das Abenteuer konnte beginnen...

Und wer ist da bei uns eingezogen? 2 Kühe mit zwei abgesetzten Kälbern - Zenta, Britty, Sarah und Mandy...

Auf dem Bild: Die zwei Kälber Sarah und Mandy - Sarah`s erste Tochter "Melli" wurde dann unsere Grand Dame (mit zunehmendem Alter immer etwas mehr "grant(d)elnd").


Unsere Elsa hat einen Gipsfuß...

5.8.2019 - Unsere Elsa dürfte bei einer Rangelei zweier Kalbinnen zwischen die Fronten geraten sein... In den fast zwanzig Jahren des Bestehens meines Betriebes gab es bis heute erst einmal ein gebrochenes Bein. Und nun muss es ausgerechnet eines unserer "Schatzis" erwischen. Elsa ist eines von zwei besonders zutraulichen und anschmiegsamen Kälbern des letzten Jahres und es war klar, dass ihr nur von professioneller Seite geholfen werden konnte.

Unser Tierarzt des Vertrauens hat das Anlegen des Gipses mit gewohnter Ruhe und Routine schnell und schmerzlos (Elsa wurde natürlich sediert) durchgeführt. Elsa war  eine halbe Stunde später schon wieder auf den Beinen - wiewohl sie sichtlich mit dem "Unding" an ihrem Bein zu kämpfen hatte.

Jetzt, einige Stunden, eine kräftige Mahlzeit und einen ordentlichen Schluck Wasser später, weiß Elsa schon ganz gut mit dem Gipsbein umzugehen und liegt ziemlich lässig im Stroh.

Allerdings heißt es jetzt für Elsa vier Wochen im Stall und nicht auf der grünen Weide - wir überlegen jetzt schon, wen wir für Elsa in den Stall holen damit sie nicht einsam ist. Leider muss dann noch ein zweites Tier für einige Zeit auf unsere saftigen Weiden verzichten...

Happy - End! Elsa ist mittlerweile genesen, vollständig wiederhergestellt und erfreut sich ihres Teenie-Lebens...

Meine Meli...

…ist mittlerweile 17 Jahre alt und hat vor einigen Wochen die schneeweiße Edita (ihr sechzehntes Kalb) zur Welt gebracht. Beide erfreuen sich bester Gesundheit und genießen die ersten Frühlingstage in vollen Zügen.

Und wie es scheint, ist dieser Umstand nicht alltäglich. Denn heute, am 4.5.2019, erhielt ich von der zentralen Arbeitsgemeinschaft der Rinderzüchter Österreichs im Zuge der alljährlichen Mitgliederversammlung eine Auszeichnung für "meine Meli"...

Natürlich gebührt diese Auszeichnung nicht mir, sondern "meiner Meli" - denn sie ist fast von Beginn weg dabei und hat mich durch dick und dünn begleitet. Jetzt denken wir alle darüber nach, in welcher Form wir ihr diese Auszeichnung zukommen lassen können...

Meli
Tochter Edita

Der ORF war bei uns...

Scharnstein - 19.2.2019 -- Unsere Teilnahme an der Vermarktungsplattform Nahgenuss.at bescherte uns den Besuch des ORF... 


Nachzulesen auch im ORF.

Besuch aus Finnland

Oberösterreich Rundschau - Mein Bezirk

17.11.2018 -- Scharnstein: Eine weite Reise hatten 23 finnische Hochlandrinderzüchter hinter sich als sie letzten Samstag am Bäckerberg ankamen. „Seit Mittwochfrüh sind wir in Österreich und haben Hochlandrinderbetriebe in der Steiermark und im Ennstal besucht bevor wir heute auf einen „Gallowaytag“ zur Christine kamen“, so Philipp Mayer vom finnischen Hochlandrinderzuchtverband. Wieso dann Hochlandrinderzüchter einen Gallowaybetrieb besuchen, erklärt Philipp so: „Als wir begannen diese Studienreise zu organisieren kam der Wunsch auf, auch einen Gallowaybetrieb zu besuchen. Nach einer kurzen Recherche war klar, dass wir die Gallowayfarm Almtal besuchen müssen weil wir hier schöne Zuchttiere und eine vorbildliche biologische Betriebsführung studieren und viele neue Eindrücke auch für uns Hochlandrinderzüchter mit nach Hause nehmen können“.

Hochlandrinder und Galloways sind sehr genügsam, kommen ohne Kraftfutter aus und werden nur mit Gras, Heu und Silage gefüttert. „Wir haben keine Ackerflächen, deshalb passen Gallowayrinder perfekt zu unserem Betrieb. Auch die genetische Hornlosigkeit war ein Entscheidungskriterium für diese Rasse.“ so Christine Mayrhofer von der Gallowayfarm Almtal. „Ich habe den Hof von meinem Vater 2000 übernommen und damals entschieden, die größeren kanadischen Galloways einzusetzen. Mittlerweile hat sich viel getan. Mit meinen Zuchttieren konnte ich 8 Bundes- und Bundesreservesiege einfahren und mit unserer vollbiologischen Mutterkuhhaltung bewirtschaften wir 27 ha Grünland im Weidebetrieb. Das Fleisch unserer Tiere vermarkten wir direkt. Natürlich haben wir laufend Anfragen und Besuche von Interessenten am Hof, aber dass wir jetzt sogar eine Gruppe von Hochlandrinderzüchtern aus Finnland begrüßen dürfen, freut uns besonders“ so Christine Mayrhofer weiter.